#23 Solarenergie und Gebäudeintegration BIPV und Solardachziegel Ästhetik trifft Nachhaltigkeit

Shownotes

Teil 1: Unsichtbare Solarenergie - wenn das Gebäude zum Kraftwerk wird In der dreiundzwanzigsten Folge von "solarsorglos.de – Solarenergie verstehen & Geld sparen" entdecken Solaria und Maik Marx, Inhaber von solarsorglos.de, die ästhetische Zukunft der Solarenergie: BIPV (Building Integrated Photovoltaics). Statt Solarmodule auf das Gebäude zu setzen, werden sie zum Gebäude - als Solardachziegel (5-10 Watt pro Ziegel), Solarfassaden oder sogar transparente Solarfenster. Jeder Solardachziegel sieht aus wie ein normaler Ziegel in rot, schwarz oder anthrazit, produziert aber Strom. Für ein Einfamilienhaus entstehen so 5-10 kWp Leistung - genauso viel wie normale Solaranlagen.

Teil 2: Vielfältige Designmöglichkeiten - von Carports bis Kunstwerken Maik Marx erklärt die kreativen Möglichkeiten: Solarfassaden als tragende Elemente mit unendlichen Designvarianten (verschiedene Farben, Strukturen, sogar Muster und Bilder), Solar-Carports für schattige Parkplätze, Solar-Pergolas für Terrassen, Solargeländer für Balkone. Moderne BIPV-Module erreichen 15-20% Wirkungsgrad, Installation erfolgt mit praktischen Steckverbindungen. Kosten sind etwa doppelt so hoch wie normale Module, aber normale Baumaterialien werden eingespart. Bei Neubauten oder Dachsanierungen sind Mehrkosten überschaubar.

Teil 3: Zukunftstechnologien - Perowskit und organische Solarzellen Die Episode beleuchtet kommende Revolutionen: Perowskit-Solarzellen (dünn, flexibel, günstig) können auf fast jede Oberfläche aufgebracht werden, organische Solarzellen werden wie Zeitungen gedruckt und wie Tapete aufgebracht. Transparente Solarzellen machen jedes Fenster zum Stromerzeuger, farbwechselnde Solarzellen ändern je nach Licht ihre Farbe. Batterien werden in Wände oder Fundamente integriert, KI optimiert Produktion, Speicherung und Verbrauch automatisch. Ganze Gebäude werden zu intelligenten, autarken Energiesystemen.

Teil 4: Architektur der Zukunft und exklusives Design-Angebot BIPV wird Standard bei Neubauten, da Effizienz steigt und Kosten sinken. Förderung erfolgt wie bei normalen Solaranlagen, manchmal mit Innovationszuschlägen. Qualität und Design sind entscheidend - BIPV muss 20 Jahre halten und schön aussehen. Planung muss von Anfang an erfolgen, idealerweise mit Architekten. Wartung wie bei normalen Anlagen, einzelne Module austauschbar. Exklusiv für Podcast-Hörer: Kostenlose BIPV-Designstudie im Wert von 1.200€ mit dem Code "Podcast Dreiundzwanzig" - inklusive 3D-Visualisierungen, verschiedener Designoptionen, Leistungsberechnung und Kostenanalyse. Perfekt für Architekten und Bauherren.

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Transkript anzeigen

Speaker1: Guten Morgen zusammen. Solaria hier und heute wird es richtig ästhetisch.

Speaker1: Wir sprechen über Solarenergie, die man gar nicht sieht.

Speaker0: Hallo zusammen. Ich bin Mike Marx, Inhaber von unserem Unternehmen.

Speaker0: Das ist wirklich ein faszinierendes Thema, Solaria.

Speaker0: Gebäudeintegrierte Photovoltaik ist die Zukunft der Architektur.

Speaker1: Genau. Heute sprechen wir über BIPV und Solardachziegel. Solarenergie,

Speaker1: die perfekt ins Gebäude integriert ist.

Speaker0: Ein sehr innovatives Thema. BIPV steht für Building Integrated Photovoltaics.

Speaker0: Solarenergie wird Teil der Gebäudehülle.

Speaker1: Teil der Gebäudehülle? Das heißt, die Solaranlage ist das Gebäude?

Speaker0: Genau. Statt Solarmodule auf das Dach zu setzen, werden sie zum Dach oder zur Fassade.

Speaker1: Das ist ja clever. Und wie funktioniert das?

Speaker0: Es gibt verschiedene Varianten. Solardachziegel, Solarfassaden oder sogar Solarfenster.

Speaker1: Solarfenster? Das gibt es wirklich?

Speaker0: Ja. Transparente oder halbtransparente Solarmodule, die gleichzeitig Fenster sind.

Speaker1: Das ist ja revolutionär. Aber fangen wir mal mit Solardachziegeln an. Wie funktionieren die?

Speaker0: Solardachziegel sehen aus wie normale Dachziegel, haben aber Solarzellen integriert.

Speaker0: Jeder Ziegel produziert Strom.

Speaker1: Jeder einzelne Ziegel. Wie viel Strom produziert denn so ein Ziegel?

Speaker0: Ein Solardachziegel produziert etwa 5 bis 10 Watt. Für ein ganzes Dach braucht

Speaker0: man mehrere hundert Ziegel.

Speaker1: Mehrere hundert? Und wie viel Strom kommt dann zusammen?

Speaker0: Für ein normales Einfamilienhaus etwa 5 bis 10 Kilowatt Peak.

Speaker0: Genauso viel wie eine normale Solaranlage.

Speaker1: Das ist ja genauso effektiv. Und wie sehen die aus?

Speaker0: Wie normale Dachziegel. Es gibt sie in verschiedenen Farben und Formen.

Speaker0: Rot, Schwarz, Anthrazit.

Speaker1: Das ist ja unauffällig. Und was ist mit der Installation?

Speaker0: Ähnlich wie normale Dachziegel, aber mit Elektroinstallation.

Speaker0: Jeder Ziegel wird verkabelt.

Speaker1: Das klingt aufwendig. Ist das nicht kompliziert?

Speaker0: Moderne Systeme haben Steckverbindungen. Die Ziegel werden einfach zusammengesteckt.

Speaker1: Das ist ja praktisch. Und was kosten Solardachziegel?

Speaker0: Etwa doppelt so viel wie normale Solarmodule. Aber man spart die normalen Dachziegel.

Speaker1: Doppelt so viel? Lohnt sich das?

Speaker0: Wenn man sowieso ein neues Dach braucht, ja. Dann sind die Mehrkosten überschaubar.

Speaker1: Das macht Sinn. Und was ist mit Solarfassaden?

Speaker0: Solarmodule werden in die Fassade integriert, als Verkleidung oder sogar als tragende Elemente.

Speaker1: Als tragende Elemente? Das ist ja Hightech-Architektur.

Speaker0: Ja, die Module übernehmen gleichzeitig statische und energetische Funktionen.

Speaker1: Und wie viel Strom produziert eine Solarfassade? Ist das genauso effektiv wie ein Dach?

Speaker0: Etwas weniger, weil die Ausrichtung nicht optimal ist. Aber bei großen Fassadenflächen

Speaker0: kommt trotzdem viel zusammen.

Speaker1: Das gleicht sich aus. Und gibt es verschiedene Designs?

Speaker0: Unendlich viele. Verschiedene Farben, Strukturen, sogar mit Mustern oder Bildern.

Speaker1: Mit Bildern? Das ist ja Kunst.

Speaker0: Genau. Architekten können ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Speaker1: Das ist ja wunderschön. Und was ist mit der Effizienz?

Speaker0: Moderne BIP-Fi-Module erreichen 15 bis 20 Prozent Wirkungsgrad.

Speaker0: Etwas weniger als Standardmodule, aber immer noch gut.

Speaker1: Das ist ja respektabel. Und was ist mit Wartung?

Speaker0: Genauso wie bei normalen Solaranlagen. Regelmäßige Reinigung und gelegentliche Kontrolle.

Speaker1: Das ist ja unkompliziert. Und was ist mit Reparaturen?

Speaker0: Einzelne Module können ausgetauscht werden. Bei Solardachziegeln ist das etwas aufwendiger.

Speaker1: Das ist logisch. Und gibt es auch Solardächer komplett am Stück?

Speaker0: Ja! Große Solarmodule, die das ganze Dach bedecken, wie ein Solardach aus einem Guss.

Speaker1: Aus einem Guss? Wie funktioniert das?

Speaker0: Spezielle Großmodule oder sogar flexible Solarfolien. Besonders bei Flachdächern sehr elegant.

Speaker1: Solarfolien? Das klingt ja futuristisch.

Speaker0: Ist es auch. Dünne, flexible Solarzellen, die wie eine Folie aufgebracht werden.

Speaker1: Und was ist mit Balkongeländern? Kann man da auch Solar integrieren?

Speaker0: Natürlich. Solargeländer sind sehr beliebt. Besonders bei Mehrfamilienhäusern.

Speaker1: Das ist ja vielseitig. Und was ist mit Carports?

Speaker0: Solarkarports sind ein Klassiker. Das Auto steht im Schatten und das Dach produziert Strom.

Speaker1: Das ist ja praktisch. Und was ist mit Pergolas?

Speaker0: Auch das geht. Solarpergolas spenden Schatten und produzieren Energie.

Speaker1: Das ist ja genial. Und was ist mit der Genehmigung? Ist BEPV genehmigungspflichtig?

Speaker0: Meist nicht mehr als normale Dacharbeiten.

Speaker0: Aber bei denkmalgeschützten Gebäuden kann es komplizierter werden.

Speaker1: Das macht Sinn. Und was ist mit der Förderung?

Speaker0: BIPV wird genauso gefördert wie normale Solaranlagen. Manchmal gibt es sogar

Speaker0: Zusatzförderungen für Innovation.

Speaker1: Das ist ja gut. Und was ist mit der Zukunft? Wird BIPV noch besser?

Speaker0: Auf jeden Fall. Die Effizienz steigt und die Kosten sinken.

Speaker1: Das klingt vielversprechend. Und was ist mit neuen Technologien?

Speaker0: Perovskid-Solarzellen kommen. Die können auf fast jede Oberfläche aufgebracht werden.

Speaker1: Perovskid? Was ist das?

Speaker0: Ein neues Solarzellenmaterial. Sehr dünn, flexibel und günstig herzustellen.

Speaker1: Das klingt ja revolutionär. Und wann kommt das?

Speaker0: Die ersten Produkte gibt es schon. In fünf bis zehn Jahren wird es Standard sein.

Speaker1: Das ist ja bald. Und was ist mit organischen Solarzellen?

Speaker0: Auch sehr interessant. Solarzellen aus organischen Materialien,

Speaker0: die gedruckt werden können.

Speaker1: Gedruckt? Wie Zeitungen?

Speaker0: Ähnlich. Große Rollen mit Solarzellen, die wie Tapete aufgebracht werden.

Speaker1: Das ist ja unglaublich. Und was ist mit transparenten Solarzellen?

Speaker0: Die werden immer besser. Bald kann jedes Fenster Strom produzieren.

Speaker1: Jedes Fenster? Das ist ja die Zukunft.

Speaker0: Ja. Ganze Gebäude werden zu Kraftwerken, ohne dass man es sieht.

Speaker1: Das ist ja wunderschön. Und was ist mit Farbwechsel?

Speaker0: Auch das kommt. Solarzellen, die ihre Farbe ändern können. Je nach Licht oder Temperatur.

Speaker1: Das ist ja wie Magie. Und was ist mit Speichern?

Speaker0: Auch die werden integriert. Batterien in den Wänden oder im Fundament.

Speaker1: In den Wänden? Das ganze Haus wird zum Energiesystem.

Speaker0: Genau. Produktion, Speicherung und Verbrauch in einem Gebäude.

Speaker1: Das ist ja autark. Und was ist mit intelligenter Steuerung?

Speaker0: KI optimiert alles automatisch. Produktion, Speicherung und Verbrauch werden

Speaker0: perfekt aufeinander abgestimmt.

Speaker1: Künstliche Intelligenz? Das ist ja Hightech.

Speaker0: Ja. Das Gebäude lernt die Gewohnheiten der Bewohner und optimiert sich selbst.

Speaker1: Das ist ja wie ein lebendiges Gebäude. Und was können Hausbesitzer heute schon machen?

Speaker0: Bei Neubauten oder Dachsanierungen BIPV planen. Es wird immer günstiger und schöner.

Speaker1: Das ist wichtig. Und worauf sollte man achten?

Speaker0: Auf Qualität und Design. BIPV soll ja 20 Jahre halten und gut aussehen.

Speaker1: Das macht Sinn. Mike, wenn jemand jetzt über BIPV nachdenkt, was würdest du raten?

Speaker0: Erstmal informieren und planen. BIPV muss von Anfang an mitgedacht werden.

Speaker1: Das ist wichtig. Und für alle, die sich für gebäudeintegrierte Photovoltaik

Speaker1: interessieren, haben wir wieder ein besonderes Angebot?

Speaker0: Natürlich. Für alle Hörer, die bis Ende Juli eine Beratung buchen und dabei

Speaker0: den Code Podcast 23 erwähnen, gibt es eine kostenlose BIPV-Designstudie im Wert von 1200 Euro.

Speaker1: Das klingt fantastisch. Was beinhaltet denn diese Designstudie?

Speaker0: Wir erstellen 3D-Visualisierungen, wie BIPV am Gebäude aussehen würde,

Speaker0: inklusive verschiedener Designoptionen, Leistungsberechnung und Kostenanalyse.

Speaker1: 3D-Visualisierungen? Das ist ja sehr professionell.

Speaker0: Ja, BIPV ist Architektur. Wir wollen, dass unsere Kunden sehen,

Speaker0: wie schön und funktional das wird.

Speaker1: Das ist ein toller Service. Und wie können interessierte Architekten und Bauherren

Speaker1: am besten Kontakt aufnehmen?

Speaker0: Am einfachsten über unsere Webseite. Dort kann man direkt einen Termin buchen.

Speaker0: Bei BIPV-Projekten beraten wir auch gerne vor Ort mit Architekten.

Speaker1: Das ist super. Und wenn ihr schon Erfahrungen mit BIPV oder besonderen Solarlösungen

Speaker1: gemacht habt, schreibt gerne in die Kommentare.

Speaker1: Wir sind sehr gespannt auf eure Projekte.

Speaker0: Ja, das würde uns sehr interessieren. Gerade bei BIPV gibt es oft kreative und

Speaker0: überraschende Lösungen.

Speaker1: Mike, vielen Dank für diese inspirierende Folge über gebäudeintegrierte Photovoltaik.

Speaker1: Es ist faszinierend, wie schön Solarenergie sein kann.

Speaker0: Gerne, Solaria. Mir macht es Spaß, über die Zukunft der Architektur zu sprechen.

Speaker0: BIPV verbindet Ästhetik und Nachhaltigkeit perfekt.

Speaker1: Das stimmt. Und damit sind wir auch schon am Ende unserer 23. Folge angekommen.

Speaker1: Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.

Speaker0: Tschüss und bis bald.

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