#44 Power Purchase Agreements (PPA): Die Strompreis Flatrate für dein Unternehmen

Shownotes

Die Strompreise fahren Achterbahn und deine Planungssicherheit löst sich in Luft auf? Du willst dein Unternehmen auf Grün umstellen, aber die Investition in eine eigene riesige Solaranlage sprengt dein Budget? Dann ist diese Folge des Solarsorglos-Podcasts die wichtigste, die du dieses Jahr hören wirst. Experte Maik Marx lüftet das Geheimnis hinter der Abkürzung "PPA" und zeigt dir einen genialen Weg zu langfristig stabilen und günstigen Strompreisen.

Vergiss alles, was du über klassische Stromverträge weißt. Maik Marx erklärt dir das revolutionäre Dreiecksgeschäft, das es dir ermöglicht, den Strom aus einem brandneuen Solarpark zu beziehen, ohne selbst einen Cent zu investieren. Erfahre, wie du dir einen Strompreis von zehn Cent für die nächsten fünfzehn Jahre sichern kannst, während deine Konkurrenz unter den explodierenden Börsenpreisen ächzt. Das ist kein Trick, das ist die Macht eines Power Purchase Agreements.

Diese Folge ist dein exklusiver Workshop für unternehmerische Weitsicht. Maik Marx von Solarsorglos zeigt dir die Unterschiede zwischen On-Site- und Off-Site-PPAs, spricht Klartext über die Risiken und verrät, für welche Unternehmen dieses Modell der absolute Game-Changer ist. Hör jetzt rein und entdecke, wie du dein Unternehmen zur Speerspitze der Energiewende machst – und dabei auch noch massiv Geld sparst.

💡 HILFREICHE LINKS: • Dein direkter Draht zu Maik Marx: https://maikmarx.de • Schau dir die Video-Version an: https://solarsorglos.de/youtube • Lass dich fördern (AVGS Coaching): https://solarsorglos.de/termin-buchen • Dein Geld, deine Zukunft (Finanzcoaching): https://finanzpost.de • Die Expertenmeinung zu unserer Arbeit: https://solarsorglos.de/filmkritik • Triff unsere KI-Stimme Lia Smart: https://liasmart.de

📱 KONTAKT UND FEEDBACK: • Unsere Homebase im Web: https://solarsorglos.de • Schreib eine E-Mail an Maik: maik.marx@solarsorglos.de • Folge uns auf Instagram: https://www.instagram.com/solarsorglos.de • Werde Fan auf Facebook: https://www.facebook.com/solarsorglos.info • Kurz und knackig auf TikTok: https://www.tiktok.com/@solarsorglos.de • Das Neueste auf X (Twitter): https://twitter.com/solarsorglos • Vernetz dich auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/solarsorglos • Diskutiere mit auf Threads: https://www.threads.net/@solarsorglos.de

📋 RECHTLICHES: • Impressum & Verantwortlicher: Maik Marx, https://solarsorglos.de/impressum • Allgemeine Geschäftsbedingungen: https://solarsorglos.de/agb • Erklärung zum Datenschutz: https://solarsorglos.de/datenschutz • Haftungsausschluss: https://solarsorglos.de/haftungsfreistellung/

Dieser Podcast wurde teilweise oder vollständig mit KI erstellt. Es enthält Werbung für eigene Dienstleistungen. Alle Angaben ohne Gewähr.

Transkript anzeigen

Speaker1: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Solarsorglos-Podcasts.

Speaker1: Heute knacken wir einen Begriff, der auf den ersten Blick sperrig und kompliziert

Speaker1: klingt, aber in der Unternehmenswelt gerade eine absolute Revolution auslöst.

Speaker1: Es geht um Power Purchase Agreements, kurz PPA.

Speaker1: Dahinter verbirgt sich ein unglaublich cleveres Modell, wie Unternehmen an sauberen

Speaker1: Solarstrom kommen, ohne selbst eine Anlage besitzen zu müssen.

Speaker1: Um dieses Mysterium zu lüften, ist natürlich unser Experte Mike Marx wieder bei mir.

Speaker0: Hallo Solaria, hallo an alle Unternehmer, Geschäftsführer und Visionäre da draußen.

Speaker0: Ja, PPA, das klingt nach Juristendeutsch, ist aber in Wahrheit einer der elegantesten

Speaker0: und mächtigsten Hebel, den wir für die Energiewende im Unternehmenssektor haben.

Speaker0: Stell dir vor, du könntest dir für dein Unternehmen auf 10 oder 15 Jahre einen

Speaker0: festen günstigen Preis für sauberen Solarstrom sichern, ohne dich um den Bau,

Speaker0: die Wartung oder die Finanzierung einer riesigen Solaranlage kümmern zu müssen.

Speaker0: Genau das ist ein PPA.

Speaker1: Okay, das klingt tatsächlich nach einer Art Zauberformel. Du sicherst dir den

Speaker1: Preis, aber besitzt die Anlage nicht. Wie kann das funktionieren?

Speaker1: Wer baut die Anlage und wem gehört sie dann?

Speaker0: Das ist der Kern des Modells. Es ist ein Dreiecksgeschäft, das für alle Beteiligten

Speaker0: eine Win-Win-Situation schafft.

Speaker0: Auf der einen Seite haben wir das Unternehmen, das den Strom braucht.

Speaker0: Nennen wir es den Abnehmer.

Speaker0: Auf der anderen Seite haben wir einen Investor oder Projektentwickler,

Speaker0: der einen großen Solarpark plant und baut, zum Beispiel auf einer Freifläche.

Speaker0: Dieser Entwickler braucht für seine Finanzierung bei der Bank aber eine Garantie,

Speaker0: dass er seinen Strom über viele Jahre zu einem festen Preis verkaufen kann.

Speaker0: Und genau hier kommt der PPA ins Spiel. Das Unternehmen schließt mit dem Entwickler

Speaker0: einen langfristigen Stromliefervertrag, eben diesen Power Purchase Agreement, ab.

Speaker0: Darin verpflichtet sich das Unternehmen, über 10, 15 oder sogar 20 Jahre den

Speaker0: Strom aus diesem spezifischen Solarpark zu einem heute festgelegten Preis pro

Speaker0: Kilowattstunde abzunehmen.

Speaker0: Der Entwickler hat seine Sicherheit, bekommt seine Finanzierung,

Speaker0: baut den Park und das Unternehmen bekommt planbaren, günstigen und grünen Strom.

Speaker1: Das ist genial. Es ist also wie eine Art langfristiges Abo für Solarstrom.

Speaker1: Aber muss der Solarpark dann direkt neben meinem Unternehmen stehen?

Speaker0: Nicht unbedingt. Und das macht das Modell so flexibel.

Speaker0: Wir unterscheiden grundsätzlich zwei Hauptarten. Das eine ist der On-Site-PPA.

Speaker0: Hier baut der Entwickler die Solaranlage direkt auf dem Dach oder dem Grundstück des Unternehmens.

Speaker0: Das Unternehmen verpachtet also nur seine Fläche und bekommt im Gegenzug den

Speaker0: Strom direkt vom eigenen Dach, ohne die Anlage selbst besitzen oder betreiben zu müssen.

Speaker0: Das ist super für Unternehmen mit großen, ungenutzten Dachflächen.

Speaker0: Die zweite, noch viel häufiger genutzte Variante ist der Off-Site-PPA.

Speaker0: Hier steht der Solarpark irgendwo in Deutschland, wo die Bedingungen ideal sind.

Speaker0: Der Strom wird dann ganz normal über das öffentliche Stromnetz zum Unternehmen transportiert.

Speaker0: Das Unternehmen bekommt also physisch den gleichen Strommix wie alle anderen,

Speaker0: hat aber bilanziell den sauberen Strom aus seinem Solarpark gekauft und profitiert

Speaker0: vom vereinbarten Festpreis.

Speaker1: Das eröffnet ja ganz neue Möglichkeiten, gerade für Unternehmen in Innenstädten

Speaker1: oder mit ungeeigneten Dächern.

Speaker1: Lass uns mal über die Vorteile sprechen. Du hast den festen Preis erwähnt.

Speaker1: Warum ist das für ein Unternehmen so ein gewaltiger Vorteil?

Speaker0: Preisstabilität ist in der heutigen Wirtschaftswelt pures Gold.

Speaker0: Die Strompreise an der Börse fahren Achterbahn. Sie werden von politischen Krisen,

Speaker0: Gaspreisen und allen möglichen Faktoren beeinflusst.

Speaker0: Das macht jede langfristige Kalkulation für ein Unternehmen extrem schwierig.

Speaker0: Ein PPA nimmt dieses Risiko komplett vom Tisch. Du vereinbarst heute einen Preis

Speaker0: von, sagen wir mal, 10 Cent pro Kilowattstunde für die nächsten 15 Jahre.

Speaker0: Dann ist es dir völlig egal, ob der Strompreis an der Börse auf 40 Cent explodiert.

Speaker0: Du zahlst weiterhin deine 10 Cent.

Speaker0: Das gibt eine unglaubliche Planungssicherheit und einen massiven Wettbewerbsvorteil

Speaker0: gegenüber der Konkurrenz, die diesen Preisschwankungen ausgesetzt ist.

Speaker1: Das ist ein unschlagbares Argument. Aber es geht ja nicht nur ums Geld, oder?

Speaker0: Nein, absolut nicht. Der zweite riesige Vorteil ist die Nachhaltigkeit.

Speaker0: Mit einem PPA kaufst du nicht irgendeinen anonymen Ökostromtarif.

Speaker0: Du sorgst aktiv dafür, dass eine neue, zusätzliche Solaranlage gebaut wird,

Speaker0: die es ohne deinen Vertrag nicht geben würde.

Speaker0: Das nennt man Zusätzlichkeit.

Speaker0: Dein Unternehmen wird also zum direkten Wegbereiter der Energiewende.

Speaker0: Das ist ein unglaublich starkes Marketinginstrument. Du kannst deinen Kunden,

Speaker0: deinen Partnern und deinen Mitarbeitern zeigen.

Speaker0: Wir übernehmen Verantwortung. Unser Produkt wird mit Strom aus dem Solarpark

Speaker0: Sonnenfeld in Brandenburg hergestellt.

Speaker0: Das ist glaubwürdig, das ist transparent und das schafft eine enorme positive Außenwirkung.

Speaker1: Also Planungssicherheit beim Preis und ein riesiger Imagegewinn.

Speaker1: Gibt es noch weitere Vorteile?

Speaker0: Ja, den dritten großen Vorteil darf man nicht unterschätzen.

Speaker0: Kein Aufwand. Der Bau, der Betrieb, die Wartung, die Versicherung einer Multi-Megawatt-Solaranlage

Speaker0: ist ein komplexes Geschäft.

Speaker0: Mit einem PPA lagerst du all das an einen professionellen Partner aus.

Speaker0: Du musst dich um nichts kümmern.

Speaker0: Du hast keine Investitionskosten, keine Bilanzierungsthemen,

Speaker0: kein technisches Personal, das du vorhalten musst.

Speaker0: Du konzentrierst dich auf dein Kerngeschäft und bekommst einfach nur sauberen, günstigen Strom.

Speaker0: Das ist für viele mittelständische Unternehmen, die nicht die Ressourcen einer

Speaker0: eigenen Energieabteilung haben, der entscheidende Punkt.

Speaker0: Hier kommen dann auch Dienstleister wie wir von Solar sorglos ins Spiel.

Speaker0: Wir agieren oft als Vermittler und Berater, um für ein Unternehmen den richtigen

Speaker0: PPA-Partner und das passende Vertragsmodell zu finden.

Speaker1: Das klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Wo ist der Haken? Gibt es auch Nachteile

Speaker1: oder Risiken, die man kennen sollte?

Speaker0: Natürlich. Eine so langfristige Partnerschaft muss gut überlegt sein.

Speaker0: Der größte Nachteil ist die lange Vertragslaufzeit.

Speaker0: Du bindest dich für 10 oder 15 Jahre. In dieser Zeit musst du den Strom auch abnehmen.

Speaker0: Das erfordert eine gute Prognose deines zukünftigen Strombedarfs.

Speaker0: Was passiert, wenn dein Unternehmen stark wächst oder schrumpft?

Speaker0: Gute PPA-Verträge haben aber flexible Klauseln, die solche Entwicklungen bis

Speaker0: zu einem gewissen Grad berücksichtigen.

Speaker0: Ein weiteres Risiko ist das sogenannte Kontrahentenrisiko.

Speaker0: Was passiert, wenn der Betreiber des Solarparks pleite geht?

Speaker0: Auch das wird in professionellen Verträgen über Bürgschaften und andere Sicherheiten abgedeckt.

Speaker0: Es ist eben kein einfacher Stromliefervertrag, sondern ein komplexes Vertragswerk.

Speaker0: Deshalb ist es so wichtig, sich hier von Experten beraten zu lassen,

Speaker0: die den Markt und die Fallstricke kennen.

Speaker1: Für welche Art von Unternehmen lohnt sich ein PPA denn ganz besonders?

Speaker0: Grundsätzlich für jedes Unternehmen mit einem hohen und relativ konstanten Stromverbrauch.

Speaker0: Ich denke da an produzierendes Gewerbe, an Rechenzentren, an große Logistikunternehmen,

Speaker0: an die Lebensmittelindustrie oder auch an große Handelsketten.

Speaker0: Überall dort, wo Strom einen signifikanten Kostenfaktor darstellt und wo Planungssicherheit

Speaker0: und Nachhaltigkeit eine große Rolle spielen, wie Lehn.

Speaker0: Die Einstiegsgröße für Off-Site-PPAs liegt meist bei einem Jahresverbrauch von

Speaker0: etwa einer Gigawattstunde, also einer Million Kilowattstunden.

Speaker0: Für On-Site-PPAs, also auf dem eigenen Dach, geht es auch schon deutlich kleiner los.

Speaker1: Das ist eine klare Zielgruppendefinition. Du hast vorhin gesagt,

Speaker1: das ist die Zukunft. Wie siehst du die Entwicklung in den nächsten Jahren?

Speaker0: Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass PPAs der neue Standard für die Energieversorgung

Speaker0: von Unternehmen werden.

Speaker0: Die Zeiten, in denen man einfach nur einen Stromvertrag beim örtlichen Versorger hatte, sind vorbei.

Speaker0: Unternehmen werden zu aktiven Gestaltern ihrer Energieversorgung.

Speaker0: Der Druck zur Dekarbonisierung steigt, die Preisschwankungen am Markt werden eher zu als abnehmen.

Speaker0: Ein PPA ist die intelligenteste Antwort auf diese beiden Herausforderungen.

Speaker0: Wir werden eine riesige Vielfalt an PPA-Modellen sehen,

Speaker0: flexiblere Laufzeiten, neue Player am Markt.

Speaker0: Es wird so normal werden, einen PPA abzuschließen, wie heute eine Firmenversicherung.

Speaker1: Das ist ein sehr kraftvoller Ausblick. Vielen Dank, Mike, dass du dieses komplexe

Speaker1: Thema für uns so verständlich und spannend aufbereitet hast.

Speaker0: Sehr gerne, Solaria. Denn in diesem sperrigen Begriff steckt eine riesige Chance

Speaker0: für unsere Wirtschaft und für unseren Planeten.

Speaker0: Und es ist wichtig, dass jeder Unternehmer diese Chance kennt.

Speaker1: Bevor wir uns für heute verabschieden, hier noch der kurze Ausblick auf unsere nächste Folge.

Speaker1: In Folge 45 geht es um Solarenergie für Supermärkte und wie der Einzelhandel

Speaker1: mit Kühlung, Licht und E-Ladesäulen massiv von der Sonne profitieren kann.

Speaker0: Wir hoffen, du bist auch dann wieder dabei. Bis dahin, hab eine gute Zeit und

Speaker0: triff gute Entscheidungen.

Speaker1: Mach's gut und bis bald.

Speaker0: Die in diesem Podcast geteilten Informationen dienen deiner allgemeinen Information

Speaker0: über Power Purchase Agreements.

Speaker0: Sie stellen keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung dar.

Speaker0: Der Abschluss eines PPA ist eine komplexe unternehmerische Entscheidung,

Speaker0: die eine detaillierte Prüfung deiner individuellen Situation erfordert.

Speaker0: Wende dich für eine professionelle Beratung bitte an spezialisierte Anwälte

Speaker0: und Energieberater. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.