#46 Solarenergie und Elektroflugzeuge - Wenn die Sonne abhebt
Shownotes
Ein Flugzeug rollt zur Startbahn, der Motor dreht hoch – und statt ohrenbetäubendem Donnern hörst du nur ein leises Surren, etwa sechzig Dezibel, so laut wie ein Gespräch. Kein Kerosingeruch, keine Abgase. Klingt nach Science-Fiction, ist aber in über dreißig Ländern längst Alltag: Mehr als einhundertzehn Pipistrel Velis Electro, das erste offiziell zugelassene Elektroflugzeug der Welt, drehen heute in Flugschulen ihre Platzrunden. Das Elektrofliegen ist keine Spinnerei mehr – es ist real, leise und betriebskostengünstig.
In dieser Folge erklärt dir Maik Marx, warum ausgerechnet Flugplätze die perfekten Solar-Standorte sind: riesige, völlig unverschattete Flächen und eine fast magische Übereinstimmung von Sonne und Flugbetrieb – geflogen wird tagsüber, genau dann, wenn die Module liefern. Der schwere Speicher bleibt am Boden, nur die leichte Energie geht in die Luft. Sein Rechenbeispiel: Eine Flugschule mit drei Elektrofliegern bekommt fürs Hangardach eine 100-kW-Anlage für rund hunderttausend Euro, die jährlich etwa neunzigtausend Kilowattstunden erzeugt. Bei dreißig Cent Strompreis spart das im Eigenverbrauch schnell mehrere zehntausend Euro pro Jahr – die Anlage ist nach sechs bis acht Jahren bezahlt und läuft danach über zwanzig Jahre weiter.
Maik bleibt dabei ehrlich: Die große Langstrecke nach Mallorca bleibt vorerst Sache von Kerosin, später vielleicht von grünem Wasserstoff und solarem E-Fuel – dafür ist die Batterie noch zu schwer. Der echte Nutzen liegt heute schon in Pilotenausbildung, leisem Regionalverkehr (etwa der Heart Aerospace ES-30), Lufttaxis und Frachtdrohnen. Wer einen Flugplatz betreibt und nicht selbst investieren will, nutzt das Pacht- beziehungsweise PPA-Modell von Solarsorglos: Ein Partner baut und betreibt die Anlage, du beziehst günstigen, festen Solarstrom. Hör rein – du wirst anders hinhören, wenn das nächste leise Flugzeug über dich hinwegzieht.
Alle Infos, Bilder und weiterführenden Links zu dieser Folge findest du auf https://solarsorglos.de/podcast-46.
Transkript anzeigen
00:00:02: Stell dir vor, du steigst in ein Flugzeug, es rollt zur Startbahn, der Motor dreht hoch – und statt ohrenbetäubendem Donnern hörst du nur ein leises Surren.
00:00:12: Kein Kerosingeruch, keine Abgase.
00:00:16: Und das Verrückteste: Getankt wurde dieser Flieger mit Sonnenstrom vom Dach des Hangars nebenan.
00:00:22: Klingt nach ferner Science-Fiction?
00:00:25: In über dreißig Ländern heben genau solche Flugzeuge heute schon ab – Tag für Tag.
00:00:29: Herzlich willkommen beim Solarsorglos-Podcast, hier ist eure Solaria.
00:00:34: Heute heben wir buchstäblich ab, denn es geht um Solarenergie und Elektroflugzeuge.
00:00:40: Du erfährst, was bereits heute fliegt, warum ausgerechnet Flugplätze die perfekten Solar-Standorte sind, ob sich das rechnet – und wo die ehrlichen Grenzen liegen.
00:00:50: Und natürlich ist unser Experte Maik Marx wieder mit an Bord.
00:00:54: Maik, schön, dass du da bist!
00:00:56: Hallo Solaria, hallo an alle da draußen.
00:00:59: Ja, ich freue mich riesig auf dieses Thema, weil es so schön zeigt, dass die Energiewende nicht am Boden haltmacht.
00:01:06: Viele halten Elektrofliegen für eine Spinnerei.
00:01:09: Aber die Realität ist viel weiter, als die meisten denken.
00:01:14: Und der spannende Punkt für uns ist: Ohne Solarenergie ergibt das Ganze überhaupt keinen Sinn.
00:01:21: Denn ein Elektroflugzeug ist nur dann wirklich sauber, wenn auch der Strom sauber ist.
00:01:27: Dann lass uns gleich mit der größten Skepsis aufräumen.
00:01:30: Gibt es wirklich schon Elektroflugzeuge, die fliegen – oder reden wir von Prototypen, die einmal im Jahr für ein Foto abheben?
00:01:37: Ganz reale, zugelassene Flugzeuge.
00:01:40: Das beste Beispiel ist die Pipistrel Velis Electro, ein kleiner Zweisitzer.
00:01:46: Das war weltweit das erste Elektroflugzeug, das eine offizielle Typzulassung bekommen hat – also denselben behördlichen Ritterschlag, den auch ein normales Flugzeug braucht.
00:01:58: Und das ist kein Einzelstück: Mehr als einhundertzehn dieser Flieger sind heute im Einsatz, vor allem in Flugschulen in über dreißig Ländern.
00:02:08: Angehende Piloten machen darauf ihre ersten Flugstunden.
00:02:13: Warum ausgerechnet Flugschulen?
00:02:15: Weil dort der Vorteil am größten ist.
00:02:18: Eine Flugstunde besteht aus vielen Platzrunden – Starten, eine Runde drehen, Landen, wieder hoch.
00:02:25: Da kommt es nicht auf große Reichweite an, sondern auf kurze, häufige Flüge.
00:02:31: Und genau das kann das Elektroflugzeug perfekt.
00:02:34: Dazu kommt: Es ist flüsterleise, nur etwa sechzig Dezibel.
00:02:39: Das ist ungefähr so laut wie ein normales Gespräch.
00:02:42: Die Anwohner rund um kleine Flugplätze, die sich sonst über den Krach beschweren, hören es kaum noch.
00:02:49: Und die Betriebskosten sind dramatisch niedriger – ein paar Euro Strom statt teurem Flugbenzin pro Stunde.
00:02:56: Du hast gerade Reichweite angesprochen.
00:02:58: Wie weit kommt so ein Flieger denn?
00:03:00: Ich vermute, da liegt der Haken.
00:03:02: Da liegt tatsächlich die größte Herausforderung, und ich will da ganz ehrlich sein.
00:03:07: Die Velis Electro hat eine Akkukapazität von etwa zwanzig Kilowattstunden und fliegt damit rund fünfzig Minuten, plus eine Sicherheitsreserve.
00:03:17: Das reicht für die Ausbildung wunderbar, aber natürlich nicht für eine Reise quer durch Europa.
00:03:24: Der Grund ist die Physik der Batterie.
00:03:27: Kerosin speichert pro Kilogramm unglaublich viel Energie.
00:03:31: Eine Batterie speichert, selbst heute, nur einen Bruchteil davon.
00:03:36: Und im Flugzeug zählt jedes Kilogramm doppelt, weil du das Gewicht ja die ganze Zeit mit nach oben schleppen musst.
00:03:43: Das heißt, das Gewicht der Batterie ist der eigentliche Gegner.
00:03:46: Ganz genau.
00:03:48: Beim Auto ist ein schwerer Akku ärgerlich, aber er rollt ja nur.
00:03:52: Beim Flugzeug muss jedes Kilo aktiv in der Luft gehalten werden.
00:03:56: Deshalb ist das Fliegen die Königsdisziplin der Elektromobilität – die schwierigste von allen.
00:04:04: Aber – und das ist die gute Nachricht – die Batterietechnik macht gerade gewaltige Sprünge.
00:04:10: Die Energiedichte, also wie viel Strom in ein Kilogramm Akku passt, hat sich in atemberaubendem Tempo verbessert.
00:04:17: Fachleute sprechen vom Model-3-Moment der Luftfahrt: Sobald die Akkus eine bestimmte Schwelle überschreiten, kippt das Ganze vom Nischenprodukt zum Massenmarkt.
00:04:29: Wir sind nah dran.
00:04:31: Apropos Sonne am Himmel – gab es da nicht mal dieses berühmte Flugzeug, das ganz ohne einen Tropfen Treibstoff einmal um die ganze Welt geflogen ist?
00:04:38: Du meinst Solar Impulse, ja, das war eine fantastische Geschichte und ein echter Meilenstein.
00:04:44: Dieses Flugzeug hatte die Flügel komplett mit Solarzellen bedeckt und ist tatsächlich rund um den Globus geflogen, ganz allein mit Sonnenenergie – sogar tagelang am Stück, auch nachts, mit dem tagsüber gespeicherten Strom.
00:05:00: Es hat der Welt bewiesen: Es geht.
00:05:03: Die Sonne kann ein Flugzeug in der Luft halten.
00:05:06: Das war ein Symbol, das Millionen Menschen begeistert hat.
00:05:10: Aber für ein normales Passagierflugzeug reicht das dann nicht, nehme ich an?
00:05:14: Genau da liegt der Haken, und das muss man ehrlich sagen.
00:05:18: Solar Impulse war riesengroß wie ein Verkehrsflugzeug, aber extrem leicht und hat nur einen einzigen Menschen transportiert, im Schritttempo.
00:05:29: Die Fläche eines Flugzeugs ist einfach zu klein, um darauf mit Solarzellen genug Strom für viele Passagiere zu erzeugen.
00:05:37: Deshalb ist der richtige Weg nicht, die Zellen auf den Flügel zu kleben, sondern den Sonnenstrom am Boden zu ernten – auf den großen Dächern und Freiflächen – und damit die Akkus zu laden.
00:05:50: Die Sonne bleibt unten, die Energie geht nach oben.
00:05:54: Okay, jetzt aber zum Herzstück für uns.
00:05:56: Wir sind ja der Solarsorglos-Podcast.
00:05:58: Wo genau kommt die Sonne ins Spiel?
00:06:00: Jetzt wird es richtig schön, denn hier passt etwas perfekt zusammen.
00:06:04: Schau dir mal einen Flugplatz von oben an.
00:06:07: Was siehst du?
00:06:09: Riesige, völlig freie Flächen.
00:06:12: Lange Grasstreifen, weite Vorfelder, große Hangardächer – und das alles ohne einen einzigen Baum oder ein hohes Gebäude, das Schatten wirft.
00:06:22: Aus Sicht eines Solarplaners ist das das Paradies.
00:06:26: Unverschattete Fläche, so weit das Auge reicht.
00:06:30: Du kannst die Hangardächer voll mit Modulen belegen und auf ungenutzten Randflächen ganze Solarparks bauen.
00:06:38: Also dieselbe magische Übereinstimmung, die wir bei den Supermärkten in der letzten Folge hatten?
00:06:42: Sogar noch eleganter.
00:06:44: Denk an die Tageszeiten.
00:06:46: Geflogen und ausgebildet wird vor allem tagsüber, bei gutem Wetter – also genau dann, wenn die Sonne scheint.
00:06:54: Der Flieger landet nach seiner Platzrunde, rollt an die Ladestation und tankt in der Pause Sonnenstrom, der in genau diesem Moment vom Dach kommt.
00:07:05: Erzeugung und Verbrauch fallen zeitlich zusammen.
00:07:09: Und wenn gerade kein Flugzeug lädt, wandert der überschüssige Strom in einen Batteriespeicher am Boden – so ein großer, stationärer Akku, der gar nicht fliegen muss und deshalb beliebig schwer und günstig sein darf.
00:07:22: Aus dem wird dann nachgeladen, wenn mal eine Wolke kommt.
00:07:26: Das ist clever.
00:07:28: Der schwere Speicher bleibt am Boden, nur die leichte Energie geht in die Luft.
00:07:32: Exakt auf den Punkt gebracht.
00:07:34: Der Flugplatz wird damit zu einem kleinen, autarken Energiezentrum.
00:07:39: Und das rechnet sich, weil Flugbenzin extrem teuer ist.
00:07:44: Jede Kilowattstunde, die du selbst von deinem Dach erntest und direkt in den Flieger lädst, ersetzt teuren konventionellen Treibstoff.
00:07:54: Die Sonne tankt sozusagen kostenlos, sobald die Anlage einmal bezahlt ist.
00:08:00: Bleiben wir nicht nur bei den kleinen Schulflugzeugen.
00:08:03: Gibt es auch Bewegung bei größeren Maschinen, bei echtem Linienverkehr?
00:08:07: Ja, und das ist der nächste spannende Schritt.
00:08:11: Es gibt zum Beispiel ein schwedisches Projekt, die Heart Aerospace ES-30.
00:08:17: Das ist ein Regionalflugzeug für rund dreißig Passagiere.
00:08:21: Rein elektrisch schafft es etwa zweihundert Kilometer, und mit einem zusätzlichen Hybrid-Antrieb als Verlängerung sind es vierhundert bis achthundert Kilometer.
00:08:31: Die Zulassung wird für die nächsten Jahre angepeilt, und es gibt schon fast hundert feste Bestellungen.
00:08:37: Das zielt genau auf Kurzstrecken – die vielen kleinen Hüpfer von Regionalflughafen zu Regionalflughafen, die heute mit durstigen Turboprops bedient werden.
00:08:48: Und diese Lufttaxis, von denen man immer wieder hört?
00:08:51: Diese drohnenartigen Dinger?
00:08:53: Die meinst du richtig, die heißen eVTOL – das steht für senkrecht startende Elektroflugzeuge.
00:08:59: Firmen wie Volocopter oder Lilium arbeiten daran.
00:09:03: Die starten wie ein Hubschrauber senkrecht und sollen später in Städten kurze Strecken zurücklegen, etwa vom Flughafen in die Innenstadt.
00:09:13: Und auch hier kommt die Sonne ins Spiel: Diese Lufttaxis landen auf sogenannten Vertiports, kleinen Start- und Landeplattformen.
00:09:22: Und die überdacht man natürlich mit Solarmodulen, die direkt den Strom für den nächsten Flug liefern.
00:09:28: Ein sonnenbetriebenes Vordach als Tankstelle für den Himmel.
00:09:32: Maik, du weißt, jetzt kommt mein Lieblingsmoment.
00:09:35: Mach uns das mal in Euro und Cent greifbar.
00:09:38: Lohnt sich Solar für einen Flugplatzbetreiber überhaupt?
00:09:41: Sehr gerne, rechnen wir es durch.
00:09:43: Nimm eine typische Flugschule, die auf Elektroflieger umsteigt und drei dieser kleinen Flugzeuge betreibt.
00:09:50: Die fliegen zusammen viele Stunden am Tag und brauchen entsprechend viel Ladestrom.
00:09:56: Auf das Hangardach passt locker eine Solaranlage mit, sagen wir, hundert Kilowatt Leistung.
00:10:02: Die Investition dafür liegt grob bei rund hunderttausend Euro.
00:10:06: Diese Anlage erzeugt im Jahr etwa neunzigtausend Kilowattstunden Strom.
00:10:11: Und was bringt das konkret?
00:10:13: Wenn du diesen Strom selbst zum Laden der Flieger und für den Hangarbetrieb nutzt, ersetzt du damit teuren Netzstrom oder sogar teuren Treibstoff.
00:10:22: Bei einem Strompreis von dreißig Cent sparst du allein im Eigenverbrauch schnell mehrere zehntausend Euro im Jahr.
00:10:30: Die Anlage hat sich oft schon nach sechs bis acht Jahren komplett bezahlt – und läuft danach noch über zwanzig Jahre weiter und produziert dann nahezu kostenlosen Strom.
00:10:41: Dazu kommt: Die Ausbildung wird günstiger, also kann die Flugschule attraktivere Preise anbieten.
00:10:48: Es ist ein doppelter Gewinn – für die Kasse und für die Umwelt.
00:10:52: Das klingt fast zu schön.
00:10:54: Jetzt mal die ehrliche Frage, die sich sicher viele stellen: Sitzen wir bald alle im Solar-Flugzeug nach Mallorca?
00:11:01: Nein, und da bin ich ganz ehrlich, weil ich keine falschen Versprechungen mag.
00:11:07: Die große Langstrecke, der Interkontinentalflug mit vierhundert Passagieren – das bleibt auf absehbare Zeit eine Sache für Kerosin oder später vielleicht für Wasserstoff und synthetische Treibstoffe.
00:11:21: Dafür ist die Batterie einfach noch zu schwer.
00:11:24: Aber das ist auch gar nicht der Punkt.
00:11:26: Der echte, schon heute reale Nutzen liegt woanders: in der Pilotenausbildung, im leisen Regionalverkehr über kurze Strecken, bei Lufttaxis und bei Transportdrohnen für Fracht.
00:11:39: Das sind riesige Märkte.
00:11:41: Und überall dort ist das Elektrofliegen plus Solarstrom heute schon sinnvoll und wirtschaftlich.
00:11:47: Und für die große Langstrecke – gibt es da gar keine Hoffnung, dass die Sonne mitfliegt?
00:11:52: Doch, und zwar auf einem cleveren Umweg.
00:11:55: Wenn die Batterie zu schwer ist, kann man die Sonnenenergie nämlich auch in einen anderen Treibstoff verwandeln.
00:12:02: Mit Solarstrom lässt sich grüner Wasserstoff herstellen, und daraus wiederum sogenannte E-Fuels – also künstliches, klimaneutrales Kerosin.
00:12:13: Das passiert am besten genau dort, wo besonders viel Sonne scheint, in riesigen Solarparks in sonnenreichen Regionen.
00:12:21: Dieser Sprit verbrennt zwar wie normales Kerosin, aber das Kohlendioxid, das dabei freigesetzt wird, wurde vorher der Luft entzogen.
00:12:32: Unterm Strich fliegt also auch der große Jet ein gutes Stück weit mit Sonnenkraft – nur eben in flüssiger Form.
00:12:40: So schließt sich der Kreis: kurze Strecke mit dem Akku vom eigenen Dach, lange Strecke mit Sonnen-Sprit aus der Wüste.
00:12:48: Das finde ich eine wichtige Einordnung.
00:12:50: Lieber ehrlich die echten Chancen zeigen, statt zu übertreiben.
00:12:54: Was kann denn ein Flugplatzbetreiber oder ein Unternehmen heute ganz konkret tun?
00:12:58: Der erste Schritt ist immer eine nüchterne Analyse des Standorts.
00:13:02: Wir bei Solarsorglos schauen uns die Dachflächen und die Freiflächen an, prüfen den Stromverbrauch und rechnen aus, welche Anlagengröße optimal ist – inklusive Batteriespeicher und der passenden Ladeinfrastruktur für die Flieger.
00:13:18: Und wer die Investition scheut, für den gibt es das Pacht- oder PPA-Modell, das wir letztes Mal besprochen haben: Ein Partner baut und betreibt die Anlage, der Flugplatz bezieht einfach günstigen, festen Solarstrom, ohne selbst Geld in die Hand zu nehmen.
00:13:37: So wird aus einem Flugplatz Schritt für Schritt ein sauberes Energiezentrum.
00:13:42: Und nebenbei verbessert sich ja auch das Image, oder?
00:13:45: Absolut, und das unterschätzen viele.
00:13:48: Ein Flugplatz, der leise Elektroflieger mit eigenem Sonnenstrom betankt, sendet eine starke Botschaft an Anwohner und Behörden: Wir nehmen Lärm und Umwelt ernst.
00:14:00: Gerade kleine Flugplätze, die oft mit Anwohnerbeschwerden und Auflagen kämpfen, gewinnen damit enorm an Akzeptanz.
00:14:09: Leise und sauber – das ist die beste Versicherung für die Zukunft eines Standorts.
00:14:15: Das ist ein wunderbarer Gedanke zum Abheben.
00:14:18: Vielen Dank, Maik, für diesen Ausflug in die Welt der fliegenden Sonnenenergie.
00:14:23: Ich glaube, viele hören nach dieser Folge ganz anders hin, wenn das nächste leise Flugzeug über sie hinwegzieht.
00:14:29: Sehr gerne, Solaria.
00:14:31: Es zeigt einfach: Die Sonne treibt uns überall an – auf dem Dach, auf der Straße und eben auch am Himmel.
00:14:38: Und das ist erst der Anfang.
00:14:40: Bevor wir für heute den Deckel draufmachen, noch ein kurzer Ausblick.
00:14:44: In der nächsten Folge, Nummer siebenundvierzig, bleiben wir beim Ungewöhnlichen, gehen aber vom Himmel aufs Wasser.
00:14:53: Es geht um schwimmende Solaranlagen auf Seen und um Solarboote.
00:14:58: Du wirst staunen, wie viel Potenzial auf unseren Wasserflächen schlummert.
00:15:03: Wir hoffen, du bist auch dann wieder neugierig dabei.
00:15:05: Bis dahin, hab eine sonnige Zeit und bleib offen für neue Ideen.
00:15:09: Macht's gut und bis bald!
00:15:11: Die in diesem Podcast geteilten Informationen dienen deiner allgemeinen Information über Solarenergie und Elektroflugzeuge.
00:15:19: Sie stellen keine Energie-, Finanz- oder Unternehmensberatung dar.
00:15:22: Die Planung und Umsetzung solcher Projekte erfordert eine detaillierte fachliche Analyse durch qualifizierte Fachplaner und Installateure.
00:15:31: Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
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