#57 Solar für Hotels und Gastgewerbe
Shownotes
🤖 KI-Hinweis (EU AI Act, Art. 50): Diese Folge wurde vollständig automatisiert mit Künstlicher Intelligenz erstellt. Stimme, Text und Bildmaterial sind KI-generiert und wurden nicht redaktionell geprüft. Keine Rechts-, Steuer- oder Versicherungsberatung. Verantwortlich: Maik Marx, Montageteam Marx, Plauener Str. 19, 13055 Berlin.
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00:00:02: Ein Hotel schläft nie.
00:00:04: Während die Gäste in weichen Betten träumen, laufen im Hintergrund die Maschinen auf Hochtouren: Hunderte Liter warmes Wasser für die Morgendusche, die Großküche fürs Frühstück, die Wäscherei mit Bergen von Handtüchern, die Klimaanlage, vielleicht ein beheizter Pool und eine Sauna.
00:00:23: Ein Hotel ist in Wahrheit eine riesige, ständig hungrige Energiemaschine.
00:00:29: Heute schauen wir, wie die Sonne aus dem Hoteldach ein zweites, leise arbeitendes Kraftwerk macht – und dabei die Rechnung des Hoteliers spürbar entlastet.
00:00:38: Herzlich willkommen beim Solarsorglos-Podcast, hier ist eure Solaria.
00:00:42: Heute checken wir in der Welt der Gastlichkeit ein, denn es geht um Solarenergie für Hotels und das Gastgewerbe.
00:00:49: Du erfährst, warum gerade Hotels so ideale Solar-Kandidaten sind, welche Rolle das warme Wasser spielt, wie die Gäste davon profitieren und was das für die Wirtschaftlichkeit bedeutet.
00:01:01: Und natürlich ist unser Experte Maik Marx wieder dabei.
00:01:05: Maik, schön, dass du da bist!
00:01:08: Hallo Solaria, hallo an alle da draußen.
00:01:11: Ja, das Gastgewerbe ist für mich eines der spannendsten Felder überhaupt, weil hier so viele Dinge perfekt zusammenpassen.
00:01:18: Ein Hotel hat einen hohen, ziemlich gut planbaren Energiebedarf, große Dachflächen und einen starken Wunsch, sich als modern und nachhaltig zu zeigen.
00:01:29: Das ist eine ideale Mischung.
00:01:31: Und gerade in Zeiten hoher Energiepreise kann die Sonne für einen Hotelbetrieb den Unterschied zwischen roten und schwarzen Zahlen ausmachen.
00:01:40: Dann mach uns das mal greifbar.
00:01:42: Wofür braucht ein Hotel denn so viel Energie?
00:01:44: Für eine ganze Reihe von Dingen, die rund um die Uhr laufen.
00:01:49: Der größte Posten ist oft das warme Wasser – jeder Gast duscht, oft sogar zweimal am Tag, dazu kommt das Wasser für die Küche und für die Wäscherei, die täglich Unmengen an Bettwäsche und Handtüchern wäscht.
00:02:05: Dann die Großküche selbst mit ihren Herden, Öfen und Kühlhäusern.
00:02:10: Im Sommer die Klimaanlage, die alle Zimmer kühlt.
00:02:13: Und in vielen Häusern der Wellnessbereich: ein beheizter Pool, eine Sauna, ein Dampfbad.
00:02:20: All das zusammen ergibt einen enormen, dauerhaften Energiehunger – ein Hotel verbraucht oft so viel wie ein ganzes Wohnviertel.
00:02:30: Du hast die Wäscherei erwähnt.
00:02:31: Ist das wirklich so ein großer Posten?
00:02:33: Ein riesiger sogar, den viele unterschätzen.
00:02:37: Ein Hotel wäscht jeden Tag Berge von Bettwäsche, Handtüchern, Tischdecken und Bademänteln.
00:02:43: Die großen Waschmaschinen und vor allem die Trockner brauchen enorm viel Strom und Wärme.
00:02:50: Wer diese Wäscherei mit Sonnenstrom und solar erwärmtem Wasser betreibt, spart an einer der teuersten Stellen des Betriebs.
00:02:59: Manche Hotels lagern die Wäsche zwar aus, aber wo intern gewaschen wird, ist die Solarenergie ein echter Hebel.
00:03:07: Es lohnt sich, gerade die unsichtbaren Energiefresser im Hintergrund eines Hotels genau anzuschauen – dort liegt oft das größte Sparpotenzial.
00:03:17: Und warum passt die Sonne so gut zu diesem Bedarf?
00:03:20: Weil es hier gleich mehrere wunderbare Übereinstimmungen gibt.
00:03:24: Nimm die Klimaanlage: Sie arbeitet am stärksten an heißen, sonnigen Tagen – und genau dann liefert die Solaranlage ihren höchsten Ertrag.
00:03:33: Die Sonne kühlt das Hotel quasi mit ihrer eigenen Kraft.
00:03:37: Dann das warme Wasser: Der Bedarf ist über das ganze Jahr gleichmäßig hoch, und die Sonne kann ihn das ganze Jahr über mit decken.
00:03:46: Und gerade Hotels in sonnenreichen Urlaubsregionen haben ihre Hochsaison im Sommer – also genau dann, wenn die Sonne am meisten liefert und am meisten Gäste da sind.
00:03:59: Erzeugung und Verbrauch passen oft erstaunlich gut zusammen.
00:04:03: Du hast das warme Wasser betont.
00:04:05: Reden wir hier über die normale Photovoltaik oder über etwas anderes?
00:04:08: Das ist ein spannender Punkt, denn beim Hotel kommen oft beide Technologien zusammen, über die wir gesprochen haben.
00:04:16: Für den Strom – also Beleuchtung, Klima, Küche, Aufzüge – ist die Photovoltaik ideal.
00:04:24: Aber für den riesigen Warmwasserbedarf kann zusätzlich die Solarthermie glänzen, also die direkte Sonnenwärme, über die wir in einer eigenen Folge gesprochen haben.
00:04:35: Ein Hotel mit seinem konstant hohen Warmwasserbedarf ist geradezu der Musterfall für Solarthermie.
00:04:43: Oft ist die clevere Lösung eine Kombination: Photovoltaik für den Strom und Solarthermie für das warme Wasser.
00:04:52: So nutzt man das Dach optimal für beide Bedürfnisse.
00:04:55: Jetzt kommt mein kritischer Einwand.
00:04:58: Ein Hotel braucht auch abends und nachts Energie, wenn die Gäste da sind.
00:05:03: Die Sonne ist dann weg.
00:05:05: Wie löst man das?
00:05:06: Ein berechtigter Punkt, und die Antwort ist auch hier ein durchdachtes Gesamtkonzept.
00:05:12: Tagsüber deckt die Sonne einen großen Teil des Bedarfs direkt.
00:05:17: Für den Abend gibt es zwei Helfer: Erstens der Batteriespeicher, der den Sonnenstrom vom Tag in den Abend bringt, wenn das Restaurant und die Bar laufen.
00:05:28: Und zweitens – ganz wichtig beim Warmwasser – der große Wärmespeicher, der die Sonnenwärme vom Tag speichert, sodass auch der Gast, der spät abends duscht, warmes Wasser aus der Sonne bekommt.
00:05:43: Mit dieser Kombination lässt sich ein sehr hoher Anteil des Bedarfs solar decken.
00:05:48: Die Sonne allein macht nicht alles, aber sie trägt den größten und teuersten Teil.
00:05:54: Es gibt ja auch das Thema E-Mobilität.
00:05:56: Spielt das für Hotels eine Rolle?
00:05:58: Eine immer größere sogar, und es ist ein wunderbares Zusatzgeschäft.
00:06:03: Immer mehr Gäste reisen mit dem Elektroauto an und erwarten heute fast selbstverständlich, dass sie über Nacht laden können.
00:06:11: Ein Hotel, das Ladesäulen anbietet – am besten mit eigenem Sonnenstrom vom Dach –, hat einen echten Wettbewerbsvorteil.
00:06:20: Es zieht genau die zahlungskräftigen, umweltbewussten Gäste an, bindet sie und kann das Laden sogar als Service anbieten.
00:06:29: Stell dir vor: Der Gast genießt sein Abendessen, während sein Auto auf dem Parkplatz mit Sonnenstrom geladen wird.
00:06:37: Das ist gelebte Gastfreundschaft im einundzwanzigsten Jahrhundert – und nebenbei eine neue Einnahmequelle.
00:06:44: Was ist mit Saisonbetrieben – einem Strandhotel, das nur im Sommer offen hat, oder einem Skihotel im Winter?
00:06:50: Da muss man genau hinschauen, und beide Fälle sind interessant.
00:06:54: Ein Sommerhotel an der Küste ist der Idealfall: Es hat seine volle Auslastung genau dann, wenn die Sonne am stärksten scheint.
00:07:02: Da passt der Solarertrag perfekt zum Bedarf.
00:07:06: Ein Skihotel hat seine Hochsaison dagegen im Winter, wenn die Sonne schwächer ist – aber auch dort liefert die Anlage im Sommer Strom, den man einspeisen kann, und die hellen, oft schneebedeckten Lagen in den Bergen bringen erstaunlich gute Wintererträge, weil der Schnee das Licht reflektiert.
00:07:26: Für beide gibt es also eine sinnvolle Lösung, man muss sie nur passend zur Saison planen.
00:07:31: Und der Wellnessbereich?
00:07:33: Pool und Sauna klingen nach echten Stromfressern.
00:07:36: Das sind sie auch, und genau deshalb steckt dort großes Sparpotenzial.
00:07:41: Ein beheizter Pool, gerade ein Außenpool, verliert ständig Wärme und muss permanent nachgeheizt werden.
00:07:49: Hier kann die Solarenergie besonders viel bewirken: Solarthermie eignet sich hervorragend, um das Poolwasser kostengünstig auf Temperatur zu halten, und der Solarstrom kann die Umwälzpumpen und die Saunaöfen versorgen.
00:08:06: Ein Wellnessbereich, der mit Sonnenenergie betrieben wird, kann seine Betriebskosten erheblich senken.
00:08:13: Was vorher ein teurer Luxus war, wird so zu einem bezahlbaren Aushängeschild des Hotels.
00:08:20: Gilt das alles nur für große Hotels, oder auch für ein einzelnes Restaurant?
00:08:24: Auch für Restaurants, Cafés und Gasthäuser – im Grunde für jeden gastronomischen Betrieb.
00:08:30: Eine Großküche ist ein erheblicher Stromverbraucher: Kühlhäuser und Kühltheken laufen rund um die Uhr, dazu Herde, Öfen, Spülmaschinen, Dunstabzug und Beleuchtung.
00:08:43: Und das Schöne: Der Hauptbetrieb eines Restaurants ist tagsüber und am frühen Abend, also genau dann, wenn die Sonne liefert.
00:08:53: Selbst ein mittelgroßes Lokal mit einem geeigneten Dach kann mit einer Solaranlage einen guten Teil seines Stroms selbst erzeugen und die oft hohen Energiekosten der Gastronomie deutlich senken.
00:09:05: Gerade in einer Branche mit knappen Margen kann das über Gewinn oder Verlust entscheiden.
00:09:11: Maik, du kennst mich – jetzt kommt mein Lieblingsmoment.
00:09:14: Rechne uns das mal an einem Beispiel vor.
00:09:16: Sehr gerne.
00:09:17: Nehmen wir ein mittelgroßes Hotel mit einem großen Dach.
00:09:21: Dort lässt sich oft eine Photovoltaikanlage mit, sagen wir, hundertfünfzig Kilowatt installieren, dazu eine Solarthermieanlage fürs Warmwasser.
00:09:31: Die Photovoltaikanlage allein erzeugt im Jahr rund hundertfünfzigtausend Kilowattstunden Strom.
00:09:38: Den verbraucht das Hotel zum allergrößten Teil direkt selbst – für Klima, Küche, Licht und Laden.
00:09:46: Bei einem gewerblichen Strompreis spart das Hotel damit jedes Jahr einen hohen fünfstelligen Betrag an Stromkosten.
00:09:55: Dazu kommt die Ersparnis beim Warmwasser durch die Solarthermie.
00:09:59: Solche Anlagen amortisieren sich für ein Hotel oft schon in wenigen Jahren – und danach läuft die Ersparnis zwei Jahrzehnte lang weiter, direkt in die Rendite.
00:10:10: Das sind ja gleich mehrere Vorteile auf einmal.
00:10:12: Genau, und das ist das Schöne an der Hotellerie.
00:10:16: Erstens die direkte Kostenersparnis, die bei diesen Verbräuchen enorm ist.
00:10:22: Zweitens die Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen, was gerade für einen Betrieb mit knappen Margen Gold wert ist.
00:10:30: Und drittens, fast genauso wichtig: das Image.
00:10:34: Der Gast von heute achtet zunehmend darauf, wie nachhaltig ein Hotel wirtschaftet.
00:10:40: Ein Haus, das sichtbar mit Sonnenenergie arbeitet, das grüne Ladesäulen und einen solar beheizten Pool bietet, hat ein starkes Verkaufsargument.
00:10:50: Nachhaltigkeit ist im Tourismus längst ein Buchungsgrund geworden.
00:10:54: Solarenergie zahlt also gleich dreifach ein: auf die Kosten, auf die Sicherheit und auf das Marketing.
00:11:02: Viele Hotels sind ältere, manchmal denkmalgeschützte Gebäude.
00:11:05: Geht Solar da überhaupt?
00:11:07: Das ist eine wichtige Frage, und die Antwort ist meistens: ja, mit der richtigen Planung.
00:11:12: Bei einem denkmalgeschützten Stadthotel muss man behutsam vorgehen und vielleicht auf weniger sichtbare Dachflächen oder Nebengebäude ausweichen, manchmal helfen optisch unauffällige Module.
00:11:25: Bei einem modernen Ferienhotel mit großem Flachdach gibt es dagegen kaum Einschränkungen.
00:11:31: Wichtig ist immer ein Blick auf die Statik des Daches, gerade bei Altbauten, und auf die örtlichen Vorschriften.
00:11:39: Das klingt nach Hürden, ist aber alles lösbar, wenn man Fachleute an Bord hat, die sich damit auskennen.
00:11:47: Für fast jedes Hotel findet sich ein sinnvoller Weg zur Sonne.
00:11:51: Gibt es für so eine Investition eigentlich finanzielle Unterstützung?
00:11:54: Ja, und das macht die Sache noch attraktiver.
00:11:57: Für gewerbliche Solaranlagen und besonders für Solarthermie gibt es verschiedene Förderungen und steuerliche Vorteile.
00:12:05: Hinzu kommt, dass ein Unternehmen die Anlage steuerlich abschreiben kann, was die tatsächlichen Kosten weiter senkt.
00:12:13: Welche Förderung konkret passt, hängt vom Bundesland, von der Anlagenart und vom Betrieb ab – das ändert sich auch immer wieder.
00:12:23: Deshalb gehört zu einer guten Beratung dazu, die aktuell besten Fördertöpfe für den jeweiligen Betrieb herauszusuchen.
00:12:31: So wird aus einer ohnehin guten Investition oft eine richtig glänzende.
00:12:37: Man sollte dieses Geld, das bereitsteht, auf keinen Fall liegen lassen.
00:12:42: An wen richtet sich dieses Thema also konkret?
00:12:44: An Hoteliers, an Pensionen, an Gasthöfe, an Restaurants und an alle Betriebe im Gastgewerbe – vom kleinen Familienbetrieb bis zur großen Ferienanlage.
00:12:56: Überall dort, wo viel Energie für Wärme, Kälte und Warmwasser gebraucht wird, lohnt sich der Blick aufs Dach.
00:13:04: Wir bei Solarsorglos analysieren den Energiebedarf eines Hotels ganz genau – wann wird wie viel Strom und Wärme gebraucht – und planen daraus die optimale Kombination aus Photovoltaik, Solarthermie, Speicher und Ladeinfrastruktur.
00:13:22: Und wer nicht selbst investieren möchte, für den gibt es auch hier das Pacht- oder PPA-Modell.
00:13:29: Es geht immer darum, aus dem Energiefresser Hotel einen schlauen, sparsamen und grünen Gastgeber zu machen.
00:13:37: Das ist ein wunderbar gastlicher Blick auf die Sonnenenergie.
00:13:40: Vielen Dank, Maik, dass du gezeigt hast, wie aus einem Hoteldach ein zweites Kraftwerk wird.
00:13:45: Sehr gerne, Solaria.
00:13:47: Gastfreundschaft und Nachhaltigkeit passen wunderbar zusammen – und die Sonne ist dabei der freundlichste Gast, den ein Hotel haben kann.
00:13:56: Sie bringt jeden Tag ein Geschenk und stellt nie eine Rechnung.
00:14:01: Bevor wir für heute auschecken, noch ein kurzer Ausblick.
00:14:05: In der nächsten Folge, Nummer achtundfünfzig, geht es um die großen Hallen unserer Wirtschaft.
00:14:11: Es geht um Solarenergie für Logistik und Speditionen – und um das riesige, oft ungenutzte Potenzial der Lagerhallendächer.
00:14:19: Wir hoffen, du bist auch dann wieder neugierig dabei.
00:14:22: Bis dahin, hab eine sonnige Zeit und gönn dir ruhig mal eine warme Dusche aus Sonnenkraft.
00:14:27: Macht's gut und bis bald!
00:14:29: Die in diesem Podcast geteilten Informationen dienen deiner allgemeinen Information über Solarenergie für Hotels und das Gastgewerbe.
00:14:36: Sie stellen keine Energie-, Finanz- oder Unternehmensberatung dar.
00:14:40: Die Planung und Umsetzung solcher Projekte erfordert eine detaillierte fachliche Analyse durch qualifizierte Fachplaner und Installateure.
00:14:48: Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
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